Hitzeschutz: jetzt vorbereiten & informiert bleiben
16.06.2026
Information
Hitzetage und Hitzewellen stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar – insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Aber auch gesunde Personen können bei anhaltender Hitze gesundheitliche Beschwerden entwickeln. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen und Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor hitzebedingten Gesundheitsrisi-ken im Alltag.
Von hitzebedingten Gesundheitseffekten besonders betroffen sind:
- ältere Menschen (65+)
- Menschen mit chronischen Krankheiten
- Schwangere
- Säuglinge und Kleinkinder
- Personen, die im Freien arbeiten.
Eine erhöhte Sterblichkeit während Hitzeperioden wird vor allem bei Personen ab 75 Jahren beobachtet. Alleinstehende ältere Menschen und pflegebedürftige Personen benötigen bei Hitzeperioden daher besondere Aufmerksamkeit. Ältere Menschen verspüren erst nach Anstieg der Hauttemperatur um mehrere Grad (3-5°C) das Bedürfnis, sich vor Hitze zu schützen, während bei jungen Menschen schon eine Erhöhung der Hauttemperatur um 0,5°C Hitzeschutzreflexe auslöst. Zudem funktioniert im Alter der Mechanismus zur Regulierung der Körpertemperatur weniger gut und oftmals lässt das Durstgefühl nach.
Vor schweren Zwischenfällen wie Dehydrierung oder Hitzschlag kann man sich mit folgenden Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) schützen:
Die goldenen Regeln für heisse Tage:
- Körperliche Anstrengungen vermeiden
- Hitze fernhalten & Körper kühlen
- Viel trinken, kein Alkohol & leicht essen
- Bei Medikamenteneinnahme: Dosierung mit Ärztin/Arzt überprüfen


